12/20/2004

Keine Panik!

Kategorie: Allgemeines zu Reisekosten — mark @ 2:17 pm

Heute einige Tipps für Menschen die sich per Anhalter durch die Galaxis fortbewegen wollen.
Man braucht ein Handtuch!

Was jedoch noch wichtiger ist: ein Handtuch hat einen immensen psychologischen Wert. Wenn zum Beispiel ein Strag (Strag = Nicht-Anhalter) dahinterkommt, daß ein Anhalter sein Handtuch bei sich hat, wird er automatisch annehmen, er besäße auch Zahnbürste, Waschlappen, Seife, Keksdose, Trinkflasche, Kompaß, Landkarte, Bindfadenrolle, Insektenspray, Regenausrüstung, Raumanzug usw., usw. Und der Strag wird dann dem Anhalter diese oder ein Dutzend andere Dinge bereitwilligst leihen, die der Anhalter zufällig “gerade” verloren hat.

Alles übers Trampen im All und etwaige zu erwartende Reisekosten kann man bei “Douglas Adams – Per Anhalter durch die Galaxis” nachlesen

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12/13/2004

Grüsse aus Guatemala

Kategorie: Allgemeines zu Reisekosten — mark @ 11:52 am

Wen es interessiert wie es in Guatemala aussieht der kann sich vertrauensvoll an den momentan vor Ort weilenden Thomas Frommhold wenden:

Hier sein Bericht

Die Natur Guatemalas – das Land ist etwa so gross wie Baden-Wuerttemberg und Bayern zusammen – ist abwechslungsreich auf kleinstem Raum.

Ca. 80 km breit ist der heisse Kuestenstreifen am Pazifik, in dem sich grosse Zuckerrohr-Fincas niedergelassen haben. So wie vor 200 Jahren, als sie gegruendet wurden, arbeiten dort noch heute die armen Bauern aus dem Hochland fuer einen Hungerlohn und ihre Herren, die Grossgrundbesitzer. Mit weniger als 4 Euro am Tag muss sich ein Arbeiter zufriedengeben und damit seine Familie durchbringen. Kleine Fischerorte saeumen die Kuestenlinie am tiefschwarzen Strand mit tosender und nicht ungefaehrlicher Brandung. Verrostete Anlegestellen und holprige, seit Jahren nicht mehr genutzte Gleise erinnern an die fruehere Bedeutung der Exporthaefen.

Gen Osten und Norden folgt das Hochland, in dem ein immerwaehrender Fruehling vorherrscht und vor allem Ackeranbau betrieben wird. Hier leben die meisten Guatemalteken, in direkter Nachbarschaft zu gewaltigen Vulkanen, die bis zu 4000 Meter in die Hoehe ragen und ein Zeugnis der sich bewegenden Erdkruste sind. Direkt unter ihnen versinkt die pazifische Platte im fluessigen Erdinnern, schiebt die zentralamerikanische Platte auf und triebt das fluessige Magma bis an die Oberflaeche empor. Gewaltige Erdbeben (zuletzt 1976) und verherende Vulkanausbrueche, die ganze Staedte ausloeschen koenne (so zum Beispiel im 18. Jh. die damalige Hauptstadt Antigua) sind die Folge.

Dem schliesst sich ein verkarstetes Huegelland an, welches reich an Nebelwaeldern und smaragdgruenen Fluessen ist, die unvermittelt im Erdinnern verschwinden und an anderer Stelle, nachdem sie durch ein unterirdisches Hoehelensystem geflossen sind, wieder ans Tageslicht treten koennen. In dieser Region haben sich Ende des 19. Jahrhunderts vor allem Deutsche niedergelassen und begonnen, Kaffee anzubauen, fuer den in der Heimat die Nachfrage sprunghaft angestiegen ist.

Im aeussersten Osten trifft man auf eine wenig bewohnte Tieflandregion mit Obstplantagen (vor allem Ananas und Bananen), deren Boden fast ausnahmslos einem Konzern gehoert: der United Fruit Company (heute besser bekannt unter den Namen “Chiquita”). Die menschenleeren Karibikstraende besitzen hingegen kaum Wert und blieben – im Gegensatz zu Mexiko – bisher vom Tourismus weitestgehend verschont. Dort lebt die Gemeinschaft der Schwarzen Guatemalas, Garifunas genannt. Vor ueber zwei Jahrhunderten sind sie von einer Karibikinsel und damit vor der Sklaverei geflohen und haben hier ihre neue Heimat gefunden.

Im Norden schliesst sich das groesste Departament Guatemalas an: der Peten. Es beherbergt das siebtgroesste zusammenhaengende Regenwaldgebiet der Erde. “Noch” ist man geneigt zu sagen, denn auch hier haelt der vermeindliche Fortschritt der 1. Welt – abermals in Gestalt von dollarschweren und ueberwiegend auslaendischen Grossgrundbesitzern, die den Wald niederbrennen um Vieherden weiden zu lassen oder nach Oel zu suchen – Einzug und draengt den natuerlichen Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten (darunter Jaguare und bis zu 40 m hohe Baumriesen) immer weiter zurueck. In mitten eines unter Naturschutz gestellten Reservats dieser Region liegt die Ruinenstaette “Tikal”, ein praekulumbianisches UNESCO-Weltkulturerbe aus der Mayazeit.

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12/3/2004

Spesensätze 2005

Kategorie: Geschäftsreisen — mark @ 5:04 pm

Heute nur ein kleiner Linktipp zu den neuen Spesensätzen für das Jahr 2005. Die in der Nähe von Freiburg ansässige Firma navillus stellt diese alljährlich zum Jahresende zur Verfügung.

Spesen-Tabellen 2005

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